
DAUER
AUSSTELLUNG
Die Dauerausstellung im Automuseum Melle erstreckt sich durch das gesamte historische Fabrikgebäude und zeigt mehr als 250 fahrtauglich Fahrzeuge aus über 100 Jahren Mobilitätsgeschichte. Hier begegnen sich Rennwagen, Prototypen, Dampf- und Verbrennerfahrzeuge, Motorräder, Militärfahrzeuge und Technikexponate vergangener Zeit ebenso wie detailreiche Modellfahrzeuge, vom Flugzeug über Motorräder bis hin zu Bussen. Ergänzt wird die Schau durch besondere Fahrradraritäten mit und ohne Motorunterstützung sowie eine ungewöhnliche Kinderwagen-Sammlung, die zeigt, wie vielfältig „Geschichte auf Rädern“ sein kann.

LOCOMOBILE, 1900
Style 2 Spindle Seat Stanhope – Locomobile war mit 200 Stck/Jahr der größte Autohersteller in den USA. Der Wagen wurde in Mexico entdeckt. 2-Zylinder doppelt wirkende Dampfmaschine. Kesseldruck 20 bar, 290 kg, 50 km/h

De Dion Bouton, 1903— Modell Q Populaire.
1882 entdeckte Graf de Dion eine Modelldampfmaschine – und legte den Grundstein für eine Legende: 394 Patente, der erste Automobilclub, V8, Boxer- und Sternmotor, die de Dion-Achse. 1903 war de Dion Bouton die größte Autofabrik der Welt.

Oldsmobile, 1906 — Straight Dash, 1906
Mit dem Vorgängermodell „Curved Dash" war Oldsmobile weltgrößter Produzent. Vom „Straight Dash" sind nur wenige 100 Exemplare entstanden. In Deutschland als Polymobil gebaut. 1.557 ccm, 4,5 PS, 290 kg, 33 km/h

Renault, 1922 — KJ1
Mit dem Vorgängermodell „Curved Dash" war Oldsmobile weltgrößter Produzent. Vom „Straight Dash" sind nur wenige 100 Exemplare entstanden. In Deutschland als Polymobil gebaut. 1.557 ccm, 4,5 PS, 290 kg, 33 km/h

LE ZÈBRE, 1918
Type D – Die Marke war vor dem 1. Weltkrieg mit 1- und 4-Zylinder-Wagen in Frankreich recht populär. Citroën nahm sie zum Vorbild für seine frühen Modelle. Opel nahm wiederum Citroën zum Vorbild für den „Laubfrosch". 996 ccm, 12 PS, 750 kg, 65 km/h

Schacht, 1909 — The Invincible Model K Highwheeler
Mit stufenlosem Reibradgetriebe. Ideal für ein ländliches Amerika ohne Straßen. 2.600 ccm, 20 PS, 450 kg, 50 km/h

FORD, 1924 — Model T Runabout
Erfolgreichstes Automobilmodell aller Zeiten. Preiswert, sehr gute Qualität. Wird mit den Füßen geschaltet. 42 Volt Wechselstromdynamo, Summerzündung, nur in schwarz lieferbar.

DETROIT ELECTRIC, 1915/1930 — Brougham Opera Coupé
Aluminiumkarosserie. Mit ca. 45.000 Stück damals meistgebautes Elektrofahrzeug der Welt. Berühmte Fahrer waren Thomas Alva Edison und Clara Ford (die Frau von Henry Ford). 42/84 Volt, 4,5 PS, 55 km/h, 2.400 kg

Franklin,, 1906 — Model E Runabout
Revolutionärer luftgekühlter Wagen mit Quermotor. Thermisch sehr gesund, weil ein Großteil der heißen Abgase durch einen zweiten Auspuff schon am unteren Totpunkt abgeführt wird. 4 Zylinder, 12 PS, 500 kg, 60 km/h, ca. 1.500 Stck.

ADLER, 1911 — Typ K 7/17 PS Doppel-Phaeton
Diesen Wagen fuhr Otto Kleyer, der Sohn des Firmengründers Heinrich Kleyer, bis kurz vor seinem Tod im Jahre 1979. 1.819 ccm, 17 PS, 800 kg, 65 km/h

Peugeot F, 1895 — Typ Vis-a-VIS
Sicher eines der ältesten originalen und fahrbereiten Automobile der Welt. Motor Lizenz Daimler, Glührohr-Zündung, Rohr-Rahmen, Kettenantrieb. Farbe, Verdeck und Polsterung original! 565 ccm, 2 PS, 20 km/h, 500 kg.








HANOMAG, 1926 — 2/10 PS (Kommissbrot)
Trotz seiner unorthodoxen Bauart wurde der kleine Hanomag schnell zum populärsten Auto in Deutschland. 502 ccm, 10 PS, 430 kg, 60 km/h, 15.775 Stck.

DKW, 1936 — F5K Meisterklasse
Holzkarosserie, Schwiegermuttersitz. Nur 1 Jahr in Spandau gebautes Sondermodell (die anderen DKW kamen aus Zwickau). DKW war Pionier des Frontantriebs. 692 ccm, 20 PS, 700 kg, 90 km/h

BMW-DIXI, 1929 — Sportkarosserie Ihle
Spitzheck und mitlenkende Kotflügel galten als supersportlich. Für RM 1000,- lieferte Ihle Karosserien, mit denen ein älterer Dixi fast zum Bugatti wurde. Ihle „erfand" damals auch die BMW „Doppelniere". 750 ccm, 15 PS, 450 kg, 75 km/h

PEUGEOT, 1927 — Modell P 102 2-Takt
Leichtes Motorrad mit 2-Gang-Getriebe und Kette-Riemen-Antrieb. 170 ccm, 4 PS, 55 kg, 65 km/h

Packard, 1916 — Twin Six 1-25
Der Wagen der Superlative: Erster Zwölfzylinder der Welt! Erster Motor der Welt mit Aluminium-Kolben. Erste schräg verzahnte (leise) Hinterachse. Erster Kurbelwellenschwingungsdämpfer. 12 Zyl. 6.950 ccm, 88 PS, 113 km/h, 36.102 Stck.

Hudson, 1914 — Six-40
Leichtester und damals erfolgreichster 6-Zylinder der Welt. Die Ingenieure kamen von Chalmers. 4.728 ccm, 40 PS, 1.350 kg

Franklin, 1930 — Series 14, 147 Sedan
Letzter und bester der berühmten Franklin. Jetzt seitliche Kühlung durch leises Radial-Gebläse und hydraulische Bremse. Limousine mit langem Radstand in ungewöhnlichem Originalzustand. 4.500 ccm, 6 Zylinder, 87 PS, ca. 6.000 Stck.

Franklin, 1923 — Series 10 B Touring
Die Franklin waren luftgekühlt und hatten ein Chassis aus Holz. Sie waren wegen ihrer Individualität, Zuverlässigkeit und der guten Fahreigenschaften hoch angesehen. Später wurden Hubschraubermotoren hergestellt. 3.261 ccm, 6 Zylinder, 25 PS, 1.100 kg, ca. 10.000 Stck.

Citroën, 1926 — B 12
Citroën war die erste europäische Firma mit Fließband-Produktion. Der B 12 war der erste europäische Wagen mit Ganzstahlkarosserie. Der Wagen hat den stärkeren Motor des Typs B 14. 1.452 ccm, 20 PS, 1.020 kg, 70 km/h

OM, 1927 — 665 S3 Superba
Ein solcher OM gewann 1927 die 1. Mille Miglia. Auch dieser Wagen hat mehrfach an der berühmten Veranstaltung teilgenommen. 1.991 ccm, 55 PS, 850 kg, ca. 115 km/h

Röhr, 1933 — 8 Typ F, Karosserie Autenrieth
Das Röhr'sche System der Einzelradaufhängung wurde europaweit kopiert. Der Motor war der erste Entwurf des Porsche-Konstruktions-Büros. 3.287 ccm, 75 PS, 1.600 kg, 125 km/h

Citroën, 1936 — 7 C A.E.A.T.
Als der "Traction Avant" = "Frontantrieb" 1933 erschien, war er seiner Zeit weit voraus. Dies ist die erste, viel kleinere Ausführung. Kabrio-Limousinen waren in den 30er Jahren beliebt, weil sie frische Luft boten, ohne die Stabilität der Karosserie zu gefährden. 1.624 ccm, 35 PS, 100 km/h, 1.080 kg

Mercedes-Benz, 1932 — Typ 170 Sechszylinder (W 15), Sport-Cabriolet A, Karosserie Sindelfingen
Erster Mercedes mit Einzelradaufhängung aller 4 Räder nach Röhr-Vorbild. Vorbesitz Hans Albers. 1.692 ccm, 32 PS, 1.100 kg, 90 km/h

Hanomag, 1935 — Kurier Typ 11K
Dieser Wagen mit einer Ambi-Budd Karosserie war das erste Taxi in Melle. 1.097 ccm, 23 PS, 1.000 kg, 82 km/h

DKW, 1940 — Sonderklasse '37
Hochinteressante Konstruktion. 4=8. 4-Zylinder-Zweitaktmotor mit Ladepumpen. Kein Zweitakt-Gemisch - keine Abgasfahne. Heckantrieb - Schwebeachse. 1.054 ccm, 32 PS, 100 km/h, 975 kg

Mercedes-Benz, 1951 — 170 S Cabriolet B
Daimler-Benz Neuentwicklung nach dem Krieg. "B" steht für das 4-sitzige, 2-türige Cabriolet. Schon über 50 Jahre im heutigen Besitz. Von den Cabrios gab es nur 2.433 Stück. 4 Zyl. sv, 1.767 ccm, 52 PS, 1.605 kg, 122 km/h

Borgward, 1950 — Hansa 1500
Erste deutsche Neukonstruktion nach dem Krieg. Vorbild war der amerikanische Kaiser. 1.498 ccm, 48 PS, 1.120 kg, 121 km/h

Hansa, 1959 — 1100 40 PS
Der umgetaufte Goliath war Borgwards „Ideal-Konstruktion". Wassergekühlter 4-Zylinder-Boxermotor, Frontantrieb und Zahnstangenlenkung. 1.093 ccm, 40 PS, 860 kg, 125 km/h

Goliath, 1954 — GP 700 E
Kurz nach dem nur 2-sitzigen Gutbrod, der erste vollwertige Wagen der Welt mit Einspritzmotor. Die Seitenblinker waren Vorschrift in Dänemark. 688 ccm, 29 PS, 940 kg, 110 km/h

Borgward, 1960 — Isabella Coupé
Die eleganten Coupés hatten immer den stärkeren Motor der Isabella TS. 1.493 ccm, 75 PS, 1.440 kg, 150 km/h

Opel, 1955 — Olympia Rekord Cabrio-Limousine
Ist es nicht schade, dass es diese so praktische Karosserieform heute nicht mehr gibt? Opel veränderte regelmäßig den Kühlergrill nach amerikanischem Vorbild. 4 Zyl. ohv, 1.488 ccm, 45 PS, 895 kg, 122 km/h

DKW, 1962 — Auto Union 1000 SP Coupé
Traumwagen der damals zu Daimler-Benz gehörenden Auto Union. Styling vielleicht noch eleganter als das Vorbild Thunderbird. Karosserie: Baur. 981 ccm, 55 PS, 950 kg, 145 km/h

DKW, 1964 — F 102
Dieser Wagen wurde später zum ersten Audi: Man ersetzte einfach den Zweitaktmotor durch einen Viertaktmotor! 1.175 ccm, 60 PS, 945 kg, 135 km/h

DKW, 1963 — F 11
Einfache Variante des F12. Erfolgreicher Kleinwagen. Gute Straßenlage durch verwindungssteifes Chassis und modernes Fahrwerk. DKW gehörte damals zu 100% zu Daimler-Benz. 800 ccm, 40 PS, 715 kg, 120 km/h
Auto Union, 1963 — 1000 S Coupé de Luxe
Unter Daimler-Benz Einfluss wurden die DKW in Auto Union umgetauft. Panorama-Windschutzscheibe und der Tacho im Daimler-Benz Fieberthermometer-Design verrieten die neuen Besitzer. 960 ccm, 50 PS, 930 kg, 135 km/h

DKW, 1955 — 3=6 Sonderklasse Luxus Coupé F91
Dieses Modell sollte eigentlich schon 1940 in Serie gehen. 10 Jahre später wurde es als IFA F9 in der DDR vorgestellt, in der Bundesrepublik zunächst als F89 mit 2-Zylindermotor, ab 1953 als F91 ebenfalls mit 3-Zylindermotor, ab 1954 mit Panorama-Heckscheibe = Luxus Coupé. 896 ccm, 34 PS, 910 kg, 120 km/h

Wartburg, 1964 — 1000 Camping-Limousine
Die Wartburgs wurden im alten BMW-Werk in Eisenach gebaut. Mit der Camping-Limousine war man 1958 der Zeit voraus. Luxus-Kombis gab es sonst nur in den USA. In der DDR nur für Privilegierte erreichbar. 991 ccm, 45 PS, 125 km/h, 980 kg

Sachsenring, 1964/84 — Trabant P 60/601 Universal
Dieser Wagen kam 1964 noch mit der rundlichen alten Kombi-Karosserie in Meerane auf die Welt. Nach einer mühsam erlangten Umbaugenehmigung erhielt er 1984 seine heutige Form. 594 ccm, 26 PS, 100 km/h, 650 kg

Autobianchi, 1966 — Primula 65 C Zweitürer
Unter dem Namen Autobianchi testete Fiat technische Neuerungen. Lange vor dem Golf hatte die Primula schon alle dessen Merkmale: Heckklappe, Frontantrieb, Quermotor, umlegbare Rücksitzlehne, Zahnstangenlenkung. 1.092 ccm, 50 PS, 685 kg, 142 km/h

Alfa Romeo, 1966 — Giulia Sprint GT
Der "Bertone" war das erste Meisterwerk des jungen Giorgetto Giugiaro, aber auch Karmann war daran beteiligt. Hier eine frühe "Kantenhaube". 1.570 ccm, 106 PS, 180 km/h, 950 kg

Renault, 1992 — 4 GTL
Der Evergreen. 1961 in Frankfurt vorgestellt, 1992 immer noch in Spanien produziert. Völlig original und nicht restauriert! 1.108 ccm, 34 PS, 730 kg, 125 km/h

Citroën, 1984 — 2 CV 6 Charleston
Dieses überaus erfolgreiche Sondermodell markiert den Wandel vom wirtschaftlichen Kleinwagen zum "Lifestyle"-Automobil. Die Maschine war sehr langlebig, die Karosserie dafür umso rostfreudiger. 602 ccm, 29 PS, 115 km/h, 585 kg, 3.717.315 Stck.

VW Corrado G60 Cabrio
Als Scirocco-Nachfolger sorgt der Corrado bei seiner Premiere in Paris für Aufsehen. Karmann war maßgeblich an Entwicklung und Konstruktion des 225 km/h schnellen Sportcoupés beteiligt – und baute es ab 1988 in Osnabrück. Eine technische Besonderheit: Der Heckspoiler fährt automatisch bei Tempo 120 aus und reduziert den Auftrieb um 60 Prozent. Bis 1995 entstanden insgesamt 97.521 Exemplare.

Bitter, 1976 — Diplomat CD
Perfektes Design durch Erich Bitter. Perfekt verwirklicht durch die Karosseriebaufirma Baur. Technische Basis Opel Diplomat. Perfekte Mechanik durch amerikanischen V8-Motor. Perfekte Straßenlage durch De-Dion-Hinterachse. 5.354 ccm, 230 PS, 220 km/h, 1.720 kg, 395 Stck.

Opel, 1973 — Manta A
Kaum ein Wagen blieb im Auslieferungszustand. Dieser erhielt Frontspoiler, Heckscheibenjalousie, andere Felgen und Reifen, Engelmann-Spiegel und (ganz wichtig) eine Sonderlackierung. 1.900 ccm, 90 PS, 970 kg, 170 km/h

Opel, 1966 — Admiral
Repräsentatives neues Opel Modell mit einem neuen Sechszylindermotor mit Hydrostößeln. Produktionszahl in 5 Jahren nur etwa 55.000. An den Erfolg der früheren Kapitänmodelle konnte die neue Baureihe leider nicht mehr anknüpfen. 2.784 ccm, 125 PS, 170 km/h, 1.600 kg

Velorex, 1963 — 16/350 "Fetzenflieger" "Fledermaus"
In verschiedenen Versionen wurde dieses skurrile Fahrzeug von 1950 bis 1971 gebaut. Obwohl ursprünglich als Versehrten-Fahrzeug gedacht, wurde es nicht selten von Nonkonformisten gefahren. 344 ccm, 16 PS, 250 kg, 85 km/h, 4,8 l/100 km

Kleinschnittger, 1950 — F 125
Legendärer Kleinstsportwagen, der so typisch für die erste Zeit des Wiederaufbaus war. Was nicht unbedingt nötig war, wurde einfach weggelassen: Rückwärtsgang, Kühl-Gebläse, Differential, Anlasser. 123 ccm, 4,5 PS, 150 kg, 70 km/h

Bleichert, 1950 — Eidechse
Solche sogenannten „Elektro-Karren" waren weit verbreitet auf Bahnhöfen, in Fabriken aber auch im Straßenverkehr. Lenkung durch Gewichtsverlagerung.

Fiat 500, 1954 — Typ C
Der erste Fiat 500 - auch liebevoll Topolino genannt (zu deutsch: Mäuschen) - wurde in den Jahren 1936 bis 1955 in drei Versionen gebaut. 1949 erschien die Modellvariante C mit einer „amerikanisierten" Front. Motor und Fahrleistungen sind nahezu identisch mit denen des Typs „B"; der Zylinderkopf wurde allerdings aus Alu statt aus Grauguss gefertigt. Mit rund 370.000 bis 1955 produzierten Exemplaren war dieser Kleinwagen zu seiner Zeit eines der erfolgreichsten Automobile Europas. 570 ccm, 16,5 PS

Autobianchi, 1967 — Panorama
Fiat benutzte die Marke um neue Konzepte am Markt zu testen. In anderen Ländern hieß das Modell Bianchina Panoramica. 500 ccm, 22 PS, 585 kg, 95 km/h

FMR, 1958 — Tg 500
Bekannt als Messerschmitt Tiger wurde er zum Traum einer ganzen Generation von Auto-Enthusiasten. Extrem selten und heute preislich in unerreichbaren Höhen. 500 ccm, 24,5 PS, 344 kg, 130 km/h

Bond, 1972 — Bug 700 ES
Futuristisches Dreirad-Fahrzeug auf der technischen Basis des Reliant Robin für junge Leute. Design Tom Karen. Nur 1.620 Stück wurden gebaut. 700 ccm, 31 PS, 394 kg, 120 km/h

BMW, 1962 — Isetta 250
Das optimale Konzept für den Stadtverkehr: Man kann leicht quer einparken, da die hintere Spur schmaler ist, die Fronttür erlaubt leichtes Aussteigen zum Bürgersteig und die fehlende Seitentür ermöglicht dichtes Parken. Wichtig: Der einfache Führerschein Kl. 4 reichte aus! 245 ccm, 12 PS, 370 kg, 85 km/h, 5,5 l/100 km

Fiat, 1965 — 500 D
Sehr populärer Kleinwagen mit luftgekühltem 2-Zylinder Motor. 500 ccm, 22 PS, 500 kg, 95 km/h

Lloyd, 1954 — LP 400
Der 1953 auf den Markt gebrachte Lloyd LP 400 war der Nachfolger des „Leukoplast-Bombers" LP 300. Er war landläufig auch als Zwittermodell bekannt, weil es eine Mischkonstruktion aus Stahl und „Leukoplast" war. 400 ccm, 13 PS, 85 km/h, 510 kg

Lloyd, 1951 — LP 300
Der Lloyd 300 galt damals als geniale Lösung des Kleinwagenproblems. Leider hat kaum ein „Leukoplastbomber" überlebt: Dieser Scheunenfund ist daher eine kleine Sensation. 293 ccm, 2 Zyl. 10 PS, 480 kg, 75 km/h

Zündapp, 1958 — Janus 250
Weiterentwicklung des Dornier Delta Prototyps. Viel Platz durch Sitzanordnung, hervorragende Straßenlage durch Mittel-Motor. Gute Federung, aber Motor zu schwach und zu laut. Wurde häufig von Führerschein 4-Inhabern als Kleinlieferwagen verwendet. Einer der letzten 5 von insgesamt 6.900. 248 ccm, 14 PS, 440 kg, 80 km/h, 6 l/100 km

Mercedes-Benz, 1965 — 600
Das Nonplusultra unter den Automobilen seiner Zeit. Fährt sich trotz seiner Ausmaße wie ein Sportwagen. 126 Exemplare wurden sogar nach England geliefert. 6.332 ccm, 250 PS, 2.475 kg, 205 km/h

Opel, 1972 — Kadett B Caravan
Stärkerer Motor, 3-Gang Automatik. Damals galten Kombis noch als Arbeitstiere. Entsprechend wenige haben überlebt. 1.196 ccm, 60 PS, 810 kg, 140 km/h

DAF / Volvo, 1975 — Typ 66 Kombi
1975 wird der DAF in Volvo umgetauft. Variomatic-Getriebe, Renault-Motor, De-Dion-Hinterachse, Karosserie Entwurf Michelotti. 1.289 ccm, 57 PS, 835 kg, 145 km/h

Solo, 1968 — 750
Trotz (oder vielleicht wegen) seiner genialen Konzeption wurde der 6-Rad-Schwimm-Geländewagen zum Flop. Alle 6 Räder sind angetrieben. Er wendet auf der Stelle. Die Steigfähigkeit beträgt 100%. Automatik-Getriebe. Reifendruck nur 0,3 bar. 430 ccm, 2 Zylinder, 25 PS, 410 kg, 48 km/h, 96 Stck.

ZAS, 1976 — Saporoshez 968 A
Populärer Wagen in der Sowjet-Union. 3,4 Millionen wurden in ukrainischer Traktorenfabrik gebaut. Sah dem NSU Prinz ähnlich, hatte aber bessere Luftkühlung (Ohren) und viel wirksamere Benzin-Zusatzheizung. 1.197 ccm, 45 PS, 565 kg, 130 km/h

LUAZ, 1981 — 967 M Allrad-Schwimmwagen
Wurde in der Ukraine mit Komponenten des Saporoshez für Ostblockarmeen gebaut. 1.198 ccm, 37 PS, 950 kg, 75 km/h. Wasser: 3 km/h

Amphicar, 1964 — Typ 770
Von Hans Trippel konstruierter Schwimmwagen für den amerikanischen Freizeitmarkt. Triumph Herald Motor. 1.147 ccm, 38,3 PS, 1.050 kg, 115 km/h, ca. 2.500 Stck.

Glas, 1959 — Goggomobil T 250
Wegen seines automobilähnlichen Aussehens und seiner 4 Sitze wurde das Goggomobil zum erfolgreichsten Kleinstwagen aller Zeiten. Der einfache Führerschein Klasse 4 reichte. 247 ccm, 14 PS, 435 kg, 80 km/h

Glas, 1966 — Cabriolet 1700 GT
Entwurf Pietro Frua. Das Cabrio wurde nur als Glas, nicht als BMW gebaut. 1.682 ccm ohc, 100 PS, 185 km/h, 920 kg

Glas, 1965 — 1300 GT Coupé "De Dion"
Glas hat mit dem Zahnriemen-Antrieb für die oben liegende Nockenwelle den Weltmotorenbau revolutioniert. Das von Pietro Frua entworfene Coupé galt als einer der schönsten deutschen Wagen. Dieser Wagen erhielt die De Dion Hinterachse des V8-Modells. 1.290 ccm, 75 PS, 900 kg, 170 km/h

Veritas, 1953 — Nürburgring
Der zweitletzte Veritas hatte einen Ford Zephyr Motor mit einem für die Polizei entwickelten Doppel-Vergaser „Raymond Mays"-Kopf und 105 statt 65 PS. Heute hat er sogar 3 Vergaser und 120 PS. 2.262 ccm, 120 PS, 850 kg, ca. 175 km/h

Glas-Motor, 1964 — Demonstrationsmodell
Der 1700er Glasmotor war damals eine der modernsten Motorkonstruktionen. Erstmalige Verwendung des Zahnriemenantriebs zur Steuerung der obenliegenden Nockenwelle, Ventilsteuerung ohne Kipphebelwelle. Der neue Reihenvierzylindermotor feierte im Glas S1004 von 1961 große Sporterfolge, in vergrößerter und leistungsgesteigerter Form wurde der Motor dann in allen folgenden Glas-Mittelklassemodellen verwendet, so auch im ab 1964 angebotenen Glas 1700.

Ford, 1979-86 — Granada 3,5i Turbo (Eichberg Power)
Eichberg Power in Osnabrück und Gaste zählte zu den Pionieren der Turbotechnik in Deutschland. Der Wagen wurde mehrfach optimiert und ist immer noch in ursprünglichem Familien-Besitz.

Ford, 1962 — Taunus 12 M
Das letzte Automodell der Welt mit einem altmodischen Seitenventil-Motor. 1.172 ccm, 43 PS, 838 kg, 110 km/h

Ford, 1968 — 17 M (P 7b)
Neue geglättete Karosserie ohne „Hüftschwung". Populär als billigster deutscher 6-Zylinder. 1.998 ccm, 90 PS, 1.060 kg, 160 km/h

Ford, 1971 — Capri 2000 GT Serie 1
Erste und schönste Ausführung des „kleinen Mustang" für Europa. Angemessen motorisiert mit V6-Zylinder Motor. 1.999 ccm, 90 PS, 975 kg, 170 km/h

VW-Porsche, 1972 — 914-1,7
Produktion und Montage des modernen Sportwagens mit Mittelmotor vom VW 411 E erfolgte bei Karmann. Motor leistungsgesteigert von 80 auf 150 PS. 1.679 ccm, 150 PS, 940 kg, ca. 200 km/h

Porsche, 1973 — 911 T "F-Modell"
Letzte Ausführung des legendären "Urtyps". 2.341 ccm, 130 PS, 1.050 kg, 205 km/h

Porsche, 1957 — 356 A 1600 Coupé
Frühe Porsche waren dem Volkswagen noch sehr ähnlich, hatten aber ein erheblich besseres Fahrverhalten, höhere Leistung und ein Porsche-Zwangssynchrongetriebe. Wie bei vielen Porsches sind auch hier die Stoßstangen weggelassen. Es war der deutsche Traumsportwagen schlechthin. 1.582 ccm, 60 PS, 850 kg, 160 km/h

Volkswagen, 1987 — Scirocco GT Typ 53 B
Coupé mit Heckklappe. Karmann's Erfolgsmodell. 1.781 ccm, 112 PS, 958 kg, 191 km/h

Volkswagen, 1984 — Santana CX
Technisch ein Passat mit Stufenheck, blieb der Santana in Deutschland ein Außenseiter. Seine eigentliche Karriere erlebte er in China, wo er zum beliebten Regierungs-Fahrzeug und später zum verbreiteten Taxi wurde.

Volkswagen, 1974 — Typ K 70
Sollte den Ro 80 (Rotations Wankel Motor) durch ein konventionelleres Modell mit wassergekühltem Kolbenmotor ergänzen. Nach der Übernahme durch VW wurde die Produktion zunächst auf Eis gelegt, später aber (jetzt mit Graugussblock) als VW gebaut. 1.594 ccm, 75 PS, 1.100 kg, 148 km/h, Frontantrieb

Volkswagen, 1975 — Golf L
Der Golf 1 nach dem Vorbild der Autobianchi Primula wurde zu einem Welthit, der bis heute anhält. Wegen seiner Rostanfälligkeit sind heute nur noch sehr wenige Exemplare in solch gutem Zustand erhalten. 1.093 ccm, 50 PS, 750 kg, 140 km/h, 8 l/100 km

Audi, 1971 — 75 L
Mit dieser Baureihe gelang Audi ein sagenhafter Wiederaufstieg. Dabei war es eigentlich nur ein DKW F 102 mit Viertakt- statt Zweitaktmotor.

DKW, 1964 — F 102
Dieser Wagen wurde später zum ersten Audi: Man ersetzte einfach den Zweitaktmotor durch einen Viertaktmotor! 1.175 ccm, 60 PS, 945 kg, 135 km/h

Volkswagen, 1950 — Hebmüller 2-Sitzer Cabriolet
Sicher die eleganteste und gesuchteste Version. Sehr selten, bald nach Produktionsbeginn wurde das Hebmüller-Werk durch ein Großfeuer zerstört! 1.131 ccm, 25 PS, 800 kg, 105 km/h

Volkswagen, 1977 — 1303 Convertible "Triple White"
onderserie (500 Stck.) für den USA-Markt. Dort sollten vordere Trommelbremsen ausreichen. Einspritz-Motor wegen der Abgas-Vorschriften. 1.584 ccm, 49 PS, 965 kg, 128 km/h

Volkswagen, 1957 — Typ 14 Karmann-Ghia-Coupé
Dies ist einer der sehr seltenen frühen Ghia in der ursprünglichen ersten Form. Im Laufe der Zeit gab es eine Vielzahl von subtilen Änderungen am Karmann Ghia - nicht immer zu dessen Vorteil. 1.192 ccm, 30 PS, 790 kg, 115 km/h, 7,5 l/100 km

Volkswagen, 1951 — Typ 11a Export
Export stand für Luxus. Geteiltes Rückfenster, da man in Deutschland noch keine gebogenen Scheiben herstellen konnte. 1.131 ccm, 25 PS, 730 kg, 105 km/h

SAM, 2010 — EV 03 00
Futuristisches Elektro-Fahrzeug vom Smart Entwicklungsteam aus der Schweiz. E-Motor, 11,6 KW, 390 kg, 100 km/h

Pierce-Arrow, 2008 — Colani Design-Studie
Ehemalige amerikanische Luxuswagenmarke, die einst für ihre technischen Innovationen berühmt war. Es war geplant, die Marke wiederzubeleben und bei Franco Sbarro in der Schweiz eine Kleinserie mit 24-Zylinder-Motor zu bauen.

Panhard & Levassor, 1936 — Dynamic Type X 76
Revolutionäres Modell: Selbstragende Karosserie, Zweikreisbremse, wahlweise automatische Kupplung. Zentralsteuer. Leiser Schieber-Motor. Entwurf Louis Bionier im Art Deco-Design. 2.516 ccm, 75 PS, 1.600 kg, 130 km/h

Tatra, 1973 — 2-603
High-Tec Prestige im Ostblock. Von Tatra stammt das Konzept der Stromlinien-Karosserie mit luftgekühltem Heckmotor. 8-Zylinder-V-Motor. "Split-Window" lange vor der Corvette. 2.472 ccm, 105 PS, 1.470 kg, 170 km/h

Tatra, 1939 — 97
Dieser hochinteressante Stromlinienwagen durfte auf Befehl der Nazis nicht auf Ausstellungen gezeigt werden. Nur 510 Exemplare wurden gebaut. Er hat einen Boxer-Motor mit zwei oben liegenden Nockenwellen! 4 Zylinder, 1.749 ccm, 40 PS, 1.150 kg, 130 km/h

Mercedes-Benz, 1962 — 190 SL
Vielleicht der schönste Wagen mit Stern. 1.897 ccm, 120 PS, 1.100 kg, 173 km/h

Mercedes-Benz, 1966 — 230 SL
Mit den überaus erfolgreichen „Pagoden"-Modellen ersetzte man sowohl 300 SL als auch 190 SL. 2.281 ccm, 150 PS, 1.380 kg, 200 km/h

Mercedes-Benz, 1973 — 450 SLC (W107)
War damals das teuerste Modell der Marke. Mit längerem Radstand auch für Familien geeignet. Fahrkomfort und Fahrleistungen waren untadelig. Der Achtzylinder V-Motor war für die Ewigkeit gebaut. 4.520 ccm, 225 PS, 218 km/h, 2.095 kg

Mercedes-Benz, 1984 — 230 CE Serie 123
Man zahlte schon immer gern etwas mehr für etwas weniger Auto. Die Beliebtheit der Coupés ist rational nur schwer zu erklären. 2.299 ccm, 136 PS, 175 km/h, 1.380 kg

Mercedes-Benz, 1987 — W 201
Der W 201 wurde immer als Mercedes-Benz 190 vermarktet, unabhängig vom Hubraum des Motors. Mercedes-Benz stellte ihn am 8. Dezember 1982 vor und produzierte bis August 1993 mehr als 1,8 Millionen Stück. Damit zählt er zu den erfolgreichsten Modellen von Mercedes-Benz. 1.997 ccm, 118 PS, 190 km/h, 1.130 kg

Mercedes-Benz, 1998 — A 140 „A-Klasse"
Modernes Modell nach dem Vorbild Renault Espace. Wird wohl immer mit dem nicht bestandenen „Elch-Test" in Verbindung gebracht werden, obwohl das schnell u.a. durch ein ESP (Elektronisches Stabilitäts-Programm) korrigiert wurde. 1.397 ccm, 82 PS, 1.095 kg, 170 km/h

Mercedes-Benz, 1957 — 220 S
Die S-Klasse der 50er Jahre. Der erste Mercedes in moderner selbsttragender „Ponton" Karosserie. 6-Zylinder ohc, Servolenkung, Lenkradschaltung. 2.195 ccm, 106 PS, 1.350 kg, 160 km/h

Mercedes, 1966 — 250 SE W108
Als Mercedes seine Topmodelle noch nicht offiziell S-Klasse nannte, war die Sternen-Baureihe W108/109 das Maß aller automobilen Dinge - speziell in Deutschland. Noch heute beeindrucken die Luxuslimousinen aus den 1960er Jahren mit filigranem Design und imposanter Technik. 2.470 ccm, 150 PS, 190 km/h

Mercedes-Benz, 1972 — 250 CE /8 Coupé
Einspritz-Motor. Bei den /8 Modellen wurde die Pendelachse durch eine modernere Schräglenker-Hinterachse abgelöst. 2.496 ccm, 150 PS, 1.410 kg, 195 km/h

Mercedes, 1959 — 300c W186
Der Bundeskanzler der Wirtschaftswunder-Republik machte deren nobelste Limousine unsterblich: Der auto-affine Konrad Adenauer wählte das Stuttgarter Spitzenmodell als Dienstwagen. Sowohl als Cabrio sowie als Coupé war der 300er der Traumwagen der 1950er Jahre. 2.996 ccm, 125 PS, 160 km/h

Sachsenring, 1968 — Grenztrabant
Vier kräftige NVA-Soldaten konnten ihn herausheben: Wozu brauchte man dann noch Allrad-Antrieb? 594 ccm, 26 PS, 100 km/h, 645 kg

DKW, 1956 — M-Wagen, später genannt MUNGA
Der Geländewagen der Auto-Union zeigte sich in den strengen Vergleichstests der Bundeswehr den Porsche und Goliath Geländewagen überlegen. 55.000 Stck. wurden bis 1968 gebaut. 896 ccm, 38 PS, 1.085 kg, 100 km/h

Alfa Romeo, 1952 — 1900 M AR51 (MATTA)
Dieser seltene (nur 2.000 Stck.) Geländewagen hatte einen Doppel-Nocken-Wellen Motor! Vielleicht hat deshalb einer an der Mille Miglia teilgenommen! Er wurde später beim italienischen Militär durch den einfacheren und billigeren Fiat Campagnola ersetzt. 4-Zyl., Allradantrieb, 1.900 ccm, 65 PS, 1.250 kg

Willys, 1945 — Jeep MB Military
Der Jeep war wohl der Urvater aller Geländewagen. Er kommt überall durch, ist sehr robust und wurde in Riesenstückzahlen von Willys und Ford gebaut. Für uns brachte er die Freiheit nach der Hitler-Diktatur. 2.200 ccm, 60 PS, 100 km/h, 1.051 kg

Jeep-Trailer, 1951 — M 416
"quarter-ton" Trailer für Jeep M151 und M151A (MUTT). Schwimmfähig, teilbare „Combat" Felgen. Nutzlast ca. 250 kg militärisch, bis zu 750 kg zivil.

Jeep-Trailer, 1951 — M 416
"quarter-ton" Trailer für Jeep M151 und M151A (MUTT). Schwimmfähig, teilbare „Combat" Felgen. Nutzlast ca. 250 kg militärisch, bis zu 750 kg zivil.

Volkswagen, 1959 — Standard
Der Unterschied zum besser ausgestatteten Export-Modell bestand im nicht synchronisierten, nur mit Zwischengas schaltbaren Getriebe, Seilzugbremsen, einfacherer Innenausstattung und fehlendem Chromschmuck. 1.192 ccm, 30 PS, 710 kg, 110 km/h, 7-9 l/100 km

Ginetta, 1961 — G4
Seit 1957 bis in jüngste Zeit baut Ginetta in kleinsten Stückzahlen sportliche Fahrzeuge. Bekanntestes Modell wurde die G4. Verschiedene Motoren (so auch von DKW, aber meistens von Ford) in leichten Gitterrohr-Rahmen ergaben schnelle kleine Sportwagen mit erstklassiger Straßenlage. 1.498 ccm, 96 PS, 454 kg, 200 km/h

Dallara Opel, 1995 — F395
Das 1972 in Italien gegründete Unternehmen Dallara Automobili S.p.a. konstruierte zahlreiche Renn- und Rennsportwagen u.a. auch diesen Formel 3-Rennwagen. Mit diesem Wagen wurde Ralf Schumacher 1995 Zweiter in der Deutschen Formel 3-Meisterschaft. 1.998 ccm, 205 PS, 455 kg, 280 km/h

Chanabé, 1973 — Sportprototyp Gruppe 5 CH2
Dieses Einzelstück wurde in einer französischen Porsche-Vertretung mit Porschetechnik gebaut und in Berg- und Rundstreckenrennen eingesetzt. 1.990 ccm, 190 PS, 550 kg, 240 km/h

Revolution, 2018 — A one 427 Prototypen Renner
Phil Abbott gründete die Marke nach seinem Ausscheiden bei Radical und Ligier. DD Compound in Ibbenbüren baute das Carbon-Monocoque in neuartiger „Infusions"-Technik. Der 2. Sitz erklärt sich durch den Einsatz als Test- und Vorführwagen. Ford V6 Motor. 3.700 ccm, 427 PS, 810 kg, 270 km/h

Lola, 1960 — Mk. I
Rennsport Coventry Climax. Eric Broadley dominierte über Jahrzehnte mit seinen… 1.300 ccm, 110 PS, 430 kg, 180 km/h

Brabham, 1962 — BT 2 Formel Junior
Die Australier Ron Tauranac und Jack Brabham gründeten die Firma. Sie begann erfolgreich mit… 2.300 ccm, 280 PS bei 6.480 U/min, 238 km/h

Lotus, 1961 — 22 Formel Junior
Beim Lotus 20 nutzte Colin Chapman den Raumgewinn durch den Heckmotor um den Fahrer liegend anzuordnen, beim Lotus 22 kamen Scheibenbremsen dazu. 1.100 ccm, Scheibenbremsen

Ducati, 1965 — Sebring 350
Rennmaschine. Typisch Ducati: Königswelle für den Antrieb der obenliegenden Nockenwellen. 340 ccm, 31 PS, 110 kg, 130 km/h

Renault, 2013 — Clio Renault Cup Rennwagen
Gesamtsieger 2013 und 2015, 21 Klassensiege unter den Fahrern Dirk und Tim Groneck aus Melle. 1.998 ccm, 218 PS, 235 km/h

BMW M3, 1989 — E30 DTM
Als Motor wurde ein Vierzylinder-Vierventil-Motor mit der Bezeichnung S14 verwendet. Der erste Gang des Fünfganggetriebes liegt übrigens - wie damals im Rennsport üblich - unten links. 2.300 ccm, 280 PS bei 6.480 U/min, 238 km/h

Buick, 1941 — Eight Series 50 Super, 4-Door Touring Sedan
Reihen 8-Zylinder Motor. Langjähriger Vorbesitzer: Thomas Gottschalk. 4.064 ccm, 165 PS, 1.889 kg, 140 km/h

Chevrolet, 1965 — Corvette C2 Sting Ray
Die Corvette als erstes serienmäßiges Kunststoff-Auto der Welt erhielt in der zweiten Generation eine Einzelradaufhängung mit querliegender Blattfeder und ab 1965 vier innenbelüftete Scheibenbremsen. V8, 5.400 ccm, 365 PS, 1.430 kg, 200 km/h

Pontiac GTO, 1969
Original Filmauto aus dem Actionfilm "The Punisher" von 2004 mit Thomas Jane und John Travolta. 1 von 5 für den Film aufgebauten, nur 2 noch existent. 6.600 ccm, 355 PS, 1.750 kg

Ford, 1967 — Mustang 2-door Hardtop
Riesen-Erfolg für Ford. Das Konzept der sportlichen "Pony"-Cars wurde weithin kopiert. In Deutschland als "TS" verkauft, da der Name Mustang Krupp und Kreidler gehörte. 4.730 ccm, 138 PS, 1.405 kg, 180 km/h

Pontiac, 1962 — Catalina Convertible Type 2367
Seltenes Cabriolet der sportlichen GM-Marke. Sie wurde leider 2009 nach der Insolvenz von General Motors aufgegeben. 6.364 ccm, bis zu 405 PS, 1.740 kg, 180 km/h

Chevrolet, 1973 — Caprice Classic Convertible
Einer der letzten großen offenen amerikanischen Straßenkreuzer. Caprice galt als Chevrolets Cadillac. 6.600 ccm, 150 PS, 2.072 kg, 185 km/h

Cadillac, 1985 — Seville
Erster Wagen der Welt mit V8 Motor quer und Frontantrieb! Dieser Wagen gehörte dem populären „Zaubergeiger" Helmut Zacharias. 4.087 ccm, 147 PS, 1.725 kg, 175 km/h

Lincoln, 1978 — Continental Mark V
Sondermodell zum 75-jährigen Ford-Jubiläum. Dieser Wagen wurde in der „Dallas"-Serie von Jim Davis als Vater Jock Ewing gefahren. 7.532 ccm, 248 PS, 2.300 kg, 195 km/h

BMW, 1950 — 340-0
Alle BMW-Automobile wurden in den von BMW übernommenen Dixi-Werken in Eisenach produziert. Im Krieg kamen auch die Motorräder dazu. Danach entstand die Sowjet-AG „Awtowelo", in der BMW als Reparationsgut für die Sowjet-Union, für „gesellschaftliche Bedarfsträger" und für den Export produziert wurden. Einen 340-0 erhielt Stalin 1949 als Geburtstags-Geschenk. 1.971 ccm, 55 PS, 1.200 kg, 115 km/h

BMW, 1955 — 501 V8
Das war die „Sparversion" des Barockengels mit dem ersten Aluminium-V8-Motor der Welt. Er wurde später auf Scheibenbremsen umgebaut. Zeittypische Farbe: Staubgrün. 8 Zyl. ohv, 2.580 ccm, 95 PS, 1.430 kg, 160 km/h

BMW, 1964 — 1800 "Die Neue Klasse"
"Endlich wieder ein echter BMW!" 1.773 ccm, 90 PS, 1.090 kg, 162 km/h

BMW, 1972 — 1802
Mittlere Version der leichteren und zweitürigen, sehr beliebten, weil sportlicheren "02" BMW-Modellreihe. (Es gab auch 1602 und 2002 Modelle.) 1.766 ccm, 90 PS, 970 kg, 165 km/h

BMW, 1968 — 3000 V8
Das Spitzenmodell von Glas im Frua-Design hatte V8 Motor, 4 Scheibenbremsen und eine De-Dion-Hinterachse. Nach der Übernahme durch BMW wurde der Glas Motor auf 3 Liter aufgebohrt und hieß dann BMW. Erstbesitzer war der Großherzog von Luxemburg. 2.982 ccm, 160 PS, 1.350 kg, ü. 200 km/h, 12 l/100 km

BMW, 1972 — 3.0 CS
Leistungsstarke Coupé-Version, die bei Karmann in Rheine gebaut wurde. Die Felgen sind nachgerüstet. 2.985 ccm, 180 PS, 1.380 kg, 213 km/h

BMW, 1990 — M3 (E30) Cabriolet
Hochleistungsversion auf der Basis der 3er-Reihe. Sehr beliebter offener 4-Sitzer, 4 Ventiler dohc. 2.302 ccm, 215 PS, 1.360 kg, 239 km/h

BMW, 1979 — 320 (E 21)
Erster BMW der neuen 3er-Reihe als 6-Zylinder. Nachfolger der erfolgreichen 02er Modelle. Wie diese immer nur als 2-Türer. 1.990 ccm, 122 PS, 1.090 kg, 180 km/h

NSU, 1976 — Ro 80
Wurde nicht nur durch den Wankel-Motor, sondern vielleicht noch mehr durch seine damals revolutionäre „Keilform" bedeutend, die bis heute Standard der Karosseriegestaltung geblieben ist. 2-Scheiben-Wankel-Motor, Frontantrieb, 49,5 cm Kammervolumen, 115 PS, 1.280 kg, 180 km/h, 11,2 l/100 km

NSU, 1962 — Sport-Prinz
Diese formschöne Variante des NSU-Prinz war das erste Werk des später weltbekannten Designers Giorgetto Giugiaro bei Bertone. Dort wurden auch die ersten Wagen gebaut. Unser Wagen ist in Deutschland bei Drauz in Heilbronn entstanden. 598 ccm, 30 PS, 565 kg, 120 km/h

NSU, 1971 — 1200 C
Mit Schräglenker-Hinterachse und kräftigem 4-Zylinder-Motor war NSU auf dem Weg in die sportliche Mittelklasse. 1.177 ccm, 55 PS, 720 kg, 145 km/h

NSU, 1972 — Prinz IV
Er war das erfolgreichste NSU-Modell (570.000 Stck.) und wurde über 12 Jahre fast unverändert gebaut. In und um Melle fuhren sehr viele NSU Fahrzeuge. Sie wurden, wie auch dieser noch im Originalzustand befindliche Wagen, von der Firma Pietsch verkauft. 2 Zylinder, 598 ccm, 30 PS, 570 kg, 116 km/h

NSU, 1959 — Prinz 1l
Damit stieg NSU wieder in die Auto-Produktion ein. Wegen eines Abkommens mit FIAT beschränkte man sich vorher auf Motorräder. Der Motor war eine Weiterentwicklung aus dem NSU Max Motorrad: Luftgekühlt und mit der ungewöhnlichen Schubstangenbetätigung für die oben liegende Nockenwelle. 2 Zyl., 579 ccm, 20 PS, 506 kg, 100 km/h

NSU, 1959 — Prinz 1l
Damit stieg NSU wieder in die Auto-Produktion ein. Wegen eines Abkommens mit FIAT beschränkte man sich vorher auf Motorräder. Der Motor war eine Weiterentwicklung aus dem NSU Max Motorrad: Luftgekühlt und mit der ungewöhnlichen Schubstangenbetätigung für die oben liegende Nockenwelle. 2 Zyl., 579 ccm, 20 PS, 506 kg, 100 km/h

Glas, 1965 — T 700-80, Prototyp eines Strandwagens
Der berühmte italienische Designer Pietro Frua baute diesen Wagen als Einzelstück für sich selbst. 688 ccm, 30 PS, 650 kg, 110 km/h

Bieber, 1977 — Maplex Buggy
Diese ursprünglich für kalifornische Dünen konzipierten Fahrzeuge auf gekürzten Käfer-Chassis wurden hier eher für Fun- und Show eingesetzt. Mit diesem Wagen versuchte eine Fahrschule so Kunden anzulocken! 1.285 ccm, 44 PS, 610 kg, 120 km/h

Bentley S2
Der S2 war die konsequente Weiterentwicklung des S1 und brachte die entscheidende Neuerung: Statt des bisherigen Reihensechszylinders kam ein neu entwickelter Aluminium-V8-Motor mit 6,2 Litern Hubraum zum Einsatz – 14 kg leichter als sein Vorgänger und 25 % leistungsstärker. Serienmäßig mit Automatikgetriebe, Servolenkung und Klimaanlage war der S2 das komfortabelste Fahrzeug seiner Zeit. Bis 1962 entstanden 1.920 Fahrzeuge, viele davon mit individuellen Karosserien von Mulliner, Park Ward und James Young. V8 Aluminium, 6.230 ccm, ca. 200 PS, 4-Gang Automatik

Lotus, 1962 — Elite GT Rennversion
Bis heute ist die Elite der einzige Wagen der Welt mit einem selbsttragenden Kunststoff-Aufbau geblieben. Leicht, verwindungssteif, mit kräftigem Coventry-Climax Motor (dieser wurde aus einem Motor für eine Feuerwehr-Tragkraftspritze entwickelt) und guter Aerodynamik heute noch im Motorsport erfolgreich. 1.216 ccm, 104 PS, 580 kg, 200 km/h

Jaguar, 1966 — E-Type, 4,2 Litre Coupé
Sensationell in Form und Leistung! War seinerzeit konkurrenzlos! 4235 ccm, 259 PS, 1180kg, 240 km/h

Jaguar, 1954 — XK 120 S Roadster
Hinreißende Form, brillante Technik. Überragende Fahrleistungen. Damals der Traumwagen schlechthin. 3.442 ccm, 190 PS, bis 230 km/h, 1.100 kg

Ferrari, 1993 — 348 GTB
Von Pininfarina gestylter Traumsportwagen. Längs eingebauter V8 Mittelmotor. 220 Stück wurden in dieser Version produziert. 3.405 ccm, 320 PS, 1.440 kg, 280 km/h

Datsun, 1973 — 240 Z
Nahm in den USA den Platz des Austin Healey 3000 ein, der wegen der Sicherheitsbestimmungen dort nicht mehr verkauft werden konnte. Wurde zum bis dahin bestverkauften Sportwagen der Welt. 2.393 ccm, 150 PS, 205 km/h, 1.045 kg

BMW, 1969 — 1600 GT
Im Grunde ein Glas GT mit Doppelniere. BMW Motor und BMW Hinterachse. Die elegante Karosserie stammte von Pietro Frua. 1.573 ccm, 105 PS, 970 kg, 185 km/h, 1.255 Stck.

Alfa Romeo, 1972 — Montreal
Karosserie von Bertone. Das Fahrwerk stammt aus den kleinen 4-Zylinder-Alfas. Der V8-Motor hat seine Gene im Rennsport und stammt – leicht modifiziert – aus dem seltenen Tipo 33. 2.593 ccm, 200 PS, 1.270 kg, 220 km/h

BMW, 1989 — Z1
Hinreißender Roadster mit völlig neuartigen versenkbaren Türen. Kunststoff-Karosserie. Verzinktes Fahrgestell. Limitierte Serie 8.000 Stck. Mosselmann Turbo Motor mit größerem Hubraum. Lorenz-Umbau, Zweitbesitz, nur 11.000 km. 2.692 ccm, 6 Zyl. 204 PS, 1.250 kg, 233 km/h

Kohlmus, 1969 — Scirocco
Kohlmus und Thurner entwickelten zusammen einen Sportwagen mit Flügeltüren auf NSU TT-Basis. Nach einem Streit baute Kohlmus den Wagen mit einem veränderten Heck, der Thurner wurde mit einer veränderten Bugpartie gebaut! 4 Zylinder, 1.177 ccm, 78 PS, 173 km/h, 47 Stck.
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